Teilungsvermessung/Zerlegung

In Brandenburg regelt der § 13 des Brandenburgischen Vermessungsgesetzes das Verfahren.

Dabei wird der Begriff Grenzfeststellung einer neuen Grenze verwendet.

Grundstücksteilungen sind erforderlich wenn Teile eines im Grundbuch gebuchten Grundstückes abgeschrieben, veräußert oder belastet werden sollen.

Eine Teilungsgenehmigung ist im Land Brandenburg nicht mehr erforderlich.

Der § 4 der Brandenburgischen Bauordnung (BbgBO) sollte bei bebauten Grundstücken unbedingt beachtet werden!

 

Beispiel:Zerlegung

 

 

 

 

 

Sonderfall - Indirekte Abmarkung:indirekte Abmarkung

Die indirekte Abmarkung eines Grenzzeichens ist ein Sonderfall. In einigen Fällen kann ein Grenzzeichen nicht an seiner exakten Lage gesetzt werden. Oft sind Hindernisse, wie Mauerpfeiler, Zaunpfähle, dichte Hecken etc., im Weg oder sollen nicht beschädigt werden. In diesem Fall kann ein Grenzzeichen auf der Grenze versetzt gesetzt werden. Im Beispiel wurde das Grenzzeichen 1 m auf der neuen Grenze versetzt markiert. Somit markiert das Grenzzeichen nicht das Ende oder den Schnitt zweier Grenzen. Das Grundstück / die Grenze endet an einem fiktiven Punkt, der in der Örtlichkeit nicht erkennbar ist.